Verbreiterung der Augustiner Straße
Geplanter Abriß wegen Verbreiterung der Augustiner Straße und Taktverdichtung der
Linie 66 – sind die fünf Häuser ein Schandfleck oder ein erhaltenswertes Stückchen
altes Beuel?
Geplanter Abriß wegen Verbreiterung der Augustiner Straße und Taktverdichtung der
Linie 66 – sind die fünf Häuser ein Schandfleck oder ein erhaltenswertes Stückchen
altes Beuel?
Das Combahnviertel als Denkmalbereich. Wie geht es weiter?
Der Möllestomp in Limperich – was ist das eigentlich und von wo sieht man ihn am
besten?
Abwasserkanal oder Fluchttunnel?
Keine römische Wasserleitung, aber angeblich ein historischer Abwasserkanal des
Vilicher Stiftes. Wir, der Denkmal- und Geschichtsverein, meinen allerdings, dass das
ein Fluchttunnel war, durch den auch Wasser ablaufen konnte.
„Ausstellung im Museum „Bürgermeister Stroof Haus“: Ohne Stroof nix los – Was hat so ein Bürgermeister eigentlich vor 200 Jahren gemacht? Von Mördern und Mäuseplagen, Deserteuren und Taschendieben auf Pützchens Markt. Öffnungszeiten Freitags/Sonntags 15-18 Uhr, Eintritt frei, Adelheidisstraße 3, Bonn-Beuel-Vilich“
Sorge um den gesetzlichen Denkmalschutz
Erneut hat sich das Denkmalschutz-Bündnis NRW, dem einschlägige Denkmalschutzinstitutionen angehören, formiert. Der Anlass ist kein schöner: Auf Initiative des NRW-Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung wurde noch im letzten Jahr, eine äußerst fragwürdige Gesetzesvorlage eingebracht. Im Zuge einer Novellierung der Landesbauordnung sollen nämlich auch weitreichende Änderungen des Denkmalschutzgesetzes erfolgen. Das Ganze geschieht ohne öffentliche Debatte, quasi durch die Hintertür – anstatt, wie versprochen, zunächst das bestehende Denkmalschutzgesetz, das ja erst 2022 novelliert worden ist, zu evaluieren. Demokratie geht anders!
Für eine ganze Reihe von Denkmälern will man den Schutz ganz pauschal abschaffen; zugleich soll für sämtliche Liegenschaften in Landes- und Bundesbesitz sowie für Hochschulen in Trägerschaft des Landes das Antragsrecht der Denkmalfachämter wegfallen. Die Entscheidung über Wohl und Wehe läge dann allein beim Ministerium als Oberster Denkmalbehörde. Hintergrund ist die „Rahmenrichtlinie Gesamtverteidigung“ (RRGV) des Bundes, die hier offensichtlich ohne sachlichen Bezug instrumentalisiert wird.
Die Verabschiedung dieses Gesetzes wäre der Abschied vom Denkmalschutz in Nordrhein-Westfalen! Es wäre auch ein Schlag ins Gesicht der vielen Menschen, die sich ehrenamtlich für unsere Denkmallandschaft einsetzen. Wie der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (auf den dieser Text zurückgeht) fordert der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch die Rücknahme des Entwurfs. Er tut das im Schulterschluss mit zahlreichen Initiativen, Verbänden und fachlichen Einrichtungen.
Nähere Informationen zum Gesetzentwurf, Gutachten, Stellungnahmen und alle Pressemitteilungen der Bündnispartner finden Sie unter: www.denkmalschutz-erhalten.nrw
Sehr geehrte Mitglieder,
ein ereignis- und erfolgreiches Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu. Wir haben den 200. Todestag von Leonhard Stroof würdevoll begangen, ein neues Vorstandsteam leitet seit einigen Wochen die Geschicke des Vereins, und wir bedanken uns für Ihre rege Teilnahme an unseren zahlreichen Vorträgen und Veranstaltungen in 2025.
Ein ganz großer Dank gilt unserem Ehrenvorsitzenden Carl Jakob Bachem für seinen jahrzehntelangen unermüdlichen Einsatz für unseren Verein, für die Belange des Denkmalschutzes und die Erforschung unserer rechtsrheinischen Geschichte.
Ein großes Ereignis steht an: das 50jährige Bestehen des Vereins in den nächsten Tagen. Feiern wollen wir dieses Jubiläum in einer großen Festwoche Ende April 2026.
Außerdem haben wir Ihnen einen Strauß von Vorträgen, Veranstaltungen, Ausstellungen, Filmvorführungen und Ausflügen für das Jahr 2026 gebunden und freuen uns über Ihren Besuch. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.
Das Vorstandsteam des Denkmal- und Geschichtsvereins Bonn-Rechtsrheinisch e. V. bedankt sich bei Ihnen und wünscht Ihnen, Ihren Familien, Freunden, Bekannten und Verwandten ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein friedliches neues Jahr.
Ihr Vorstandsteam:
Elisabeth Rolffs, Astrid Schild, Andreas Becher, Georg Divossen, Johannes
Junglas, Frank Mlosch, Patrick Wilhelm
Die Mitglieder des Denkmal- und Geschichtsvereins Bonn-Rechtsrheinisch haben am Mittwoch in einer sehr harmonisch verlaufenden Versammlung einen neuen Vorstand gewählt. Der bisherige Vorsitzende, Carl Jakob Bachem, der sich nicht mehr zur Wahl gestellt hat, wurde mit Standing Ovations verabschiedet.
Carl Jacob Bachem, seit 1993 Vorsitzender des Denkmal- und Geschichtsvereins, hat sich unermüdlich und mit sehr hohem Fachverstand für Denkmalschutzfragen und die Geschichtsvermittlung, insbesondere im rechtsrheinischen Bonn, eingesetzt. Seiner Initiative ist die Rettung historischer Bauwerke und manchen Kleindenkmals zu verdanken. Insbesondere die des Bürgermeister-Stroof-Hauses in Vilich (heute Museum und Geschäftsstelle des Vereins). Neben vielerlei Publikationen zur Geschichte konnte Bachem im Stroof-Haus umfangreiche Archive und Sammlungen anlegen und so daraus ein „Haus der Geschichte im rechtsrheinischen Bonn“ machen. Die Mitglieder dankten es ihm mit seiner Wahl zum Ehrenvorsitzenden.
Der neue Vorsitzende, Georg Divossen, erklärte in seiner Dankesrede zu seiner einstimmigen Wahl, dass er auch weiterhin sehr gerne auf die Expertise des Ehrenvorsitzenden zurückgreifen möchte.
Zum neuen Vorstandsteam gehören die stellvertretende Vorsitzende Dr. Elisabeth Rolffs, die die Kuratierung des Bürgermeister-Stroof-Hauses übernehmen wird, der Schatzmeister Johannes Junglas sowie Andreas Becher, Dr. Frank Mlosch, Astrid Schild und Patrick Wilhelm. Das neue Team fühlt sich der Vereinstradition, nämlich dem Engagement für Denkmalschutz und der Geschichtsforschung und -vermittlung im rechtsrheinischen Bonn verpflichtet. Zu den neuen Aufgaben wird eine Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit auch in den sozialen Medien gehören. Ferner wurde für 2026 ein sehr umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit durchschnittlich zwei Veranstaltungen pro Monat erarbeitet.
Am Sonntag, dem 14. September 2025, ist der alljährliche Tag des Offenen Denkmals. Wir unsererseits präsentieren dann unser Bürgermeister-Stroof-Haus unter dem alljährlich wechselnden Motto, diesmal: „Wert-voll. Warum wir Denkmale brauchen und sie uns“. In diesem Jahr haben wir aber zusätzlich noch die Sonderausstellung anlässlich des Stroof-Erinnerungsjahres: „Ohne Stroof nichts los!. Oder: Was hat so ein Landbürgermeister vor 200 Jahren eigentlich gemacht?“
Um 15.30 Uhr gibt Georg Divossen, der die Ausstellung erarbeitet hat, eine Einführung dazu. Die Einladung dazu finden Sie beigefügt. Das Haus selbst ist von 12 bis 18 Uhr geöffnet.
Seien Sie ganz herzlich willkommen! Und bringen Sie auch Ihre Freunde und Nachbarn mit!
Gegen Besprühen der Finkenbergwand
Der Denkmal- und Geschichtsverein hat sich nachhaltig gegen ein Graffiti-Projekt in Limperich ausgesprochen. Dort sollen Jugendliche in einem organisierten Verfahren eine längere Straßenwand, statt wie früher zu begrünen, jetzt dauerhaft bunt besprühen. Dabei sollen sie „den Umgang mit der Sprühdose und die ersten Techniken der Graffitikunst durch Sprühübungen erlernen“! So der Werbezettel. Die Betonwand, nach Süden gerichtet, ist eine krasse Hitzestaumauer. Nicht zuletzt ist es der störende Eingriff in das Ortsbild, das der Verein beklagt. – Hier das Memorandum des Vereins