26. Juli 2026: Kein Hoffest
Das für den 26. Juli 2026 angekündigte Hoffest im Bürgermeister-Stroof-Haus findet wegen der engen Terminlage (Schillerfest am 11. Juli) nicht statt.
Seien Sie uns aber dennoch am kommenden Sonntag zu den üblichen Öffnungszeiten herzlich auf ein Glas Wein oder ein Tässchen Kaffee willkommen.
11. Juli 2026 Schillerfest zum 230. Geburtstag Ernst von Schiller
Einladung zum 230. Geburtstag von Ernst von Schiller
Die Schillerstraße unweit des Bürgermeister-Stroof-Hauses in Beuel-Vilich erinnert nicht an Friedrich von Schiller, sondern an seinen Sohn Ernst. Ernst heiratete die Schwester des Vilicher Bürgermeisters Gabriel von Pfingsten und ging in dessen prachtvollem Wohnhaus, dem Schevasteshof, ein und aus. Hier starb er auch und wurde auf dem Alten Friedhof in Bonn beerdigt.
Aus Anlaß des 230. Geburtstages von Ernst von Schiller feiern wir das Schillerfest in Vilich mit einer Tafelenthüllung, einer Ausstellung, kleinen Vorträgen und Theaterstücken – und mit Kaffee, Kuchen und Schillerwein.
Der Denkmal- und Geschichtsverein lädt Sie dazu herzlich ein. Kommen Sie am 11. Juli 2026 ab 14 Uhr in der Schillerstraße, Beuel-Vilich (schräg gegenüber Schillerstraße 12), ab 14.30 Uhr im Museum Bürgermeister Stroof Haus.
Weitere Informationen und den Ablauf können Sie dem Programm in der Anlage entnehmen.
Wir würden uns freuen, wenn Sie uns besuchen.
30. Juni 2026 StroofKolleg: Familienbuch Vilich – 1652-1875
StroofKolleg Juni 2026
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e.V. lädt herzlich ein:
Franz Richarz stellt vor:
Familienbuch Vilich – 1652-1875
Unser Mitglied und Vereinsgenealoge Franz Richarz stellt das „Familienbuch Vilich 1652-1875 plus viele externe Wurzeln zu Familienstämmen“ vor. Das Buch beinhaltet das komplette Kirchenbuch und Standesregister Vilich mit ca. 28.500 Personen und 8800 Familien.
Auch wurden Grabsteine als Quellen ergänzend hinzugezogen.
Es besteht aus 3 Bänden Hardcover DIN-A4 Format, 1500 Seiten, kostet 80 Euro .
Wann? Am 30. Juni 2026 um 18:00 Uhr
Wo: Burg Lede
Der Eintritt ist frei.
Bitte beachten Sie:
Jüngst haben wir das Buch von Manfred Spata „Das Jahrtausend-Hochwasser von 1784 in Bonn und Beuel“ in einer neuen deutlich erweiterten Auflage herausgebracht. Als kostenlose Jahresgabe können unsere Mitglieder es zu den Öffnungszeiten Fr/So 15-18 Uhr im Stroofhaus oder anläßlich unseres Stroofkollegs in der Burg Lede abholen.
Absage 13. Juni 2026 Stroof on Tour
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder des Denkmal- und Geschichtsvereins Bonn Rechtsrheinisch,
leider müssen wir unsere Veranstaltung „Stroof on Tour“ – Besuch des Museums für Alltagsgeschichte in Brühl am 13. Juni 2026 ausfallen lassen. Grund ist nicht nur die komplizierte Bonner Verkehrssituation aufgrund der Sperrung der Nordbrücke, Grund ist auch die Totalsperrung einer Autobahn bei Brühl ab Freitag, die jetzt am Wochenende ein Verkehrschaos in und um Brühl befürchten lässt.
Doch es gibt einen Ersatz: Die stellvertretende Vorsitzende Dr. Elisabeth Rolffs lädt am 17. Juni zu einem geführten Besuch im Museum P26 in der Bonner Poststraße Nr.26 ein. Beachten Sie dazu bitte auch den angehängten Flyer.
13. Juni 2026 Stroof-on-Tour: Besuch „Museum für Alltagsgeschichte“
Juni 2026
Stroof-on-Tour
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e.V. lädt herzlich ein zu einem Ausflug nach Brühl.
Besuch des „Museums für Alltagsgeschichte“ am 13. Juni 2026 um 14:00 Uhr
Das Museum für Alltagsgeschichte wurde 1995 als Pendant zum kurfürstlichen Lustschloss Augustusburg gegründet, das den „ewigen Sonntag“ der Geschichte symbolisiert. Mit Unterstützung der Kulturstiftung des Landes Nordrhein-Westfalen konnte das 1744 erbaute, auch für die Hausforschung bedeutende Fachwerkgebäude, in der Brühler Altstadt originalgetreu wiederhergestellt werden. Die umfangreiche Sammlung zur Kultur- und Sozialgeschichte von Günter Krüger, der bis zu seinem Tod im Jahr 2009 künstlerischer Leiter des Museums für Alltagsgeschichte und des Brühler Keramikmuseums sowie Verfasser zahlreicher kulturhistorischer Werke war, hat hier ihre Bleibe gefunden. Wir wollen uns dieses Fachwerkhaus und die dort ausgestellte Sammlung ansehen und bekommen zu diesem Zweck eine Führung.
Nach Besuch des Museums kann man in der Nähe einen Kaffee trinken.
Wir treffen uns um 14 Uhr vor dem Museum. Das Museum liegt mitten in der Brühler Innenstadt. Die Anfahrt ist entweder per Zug (ca. 15 min Fussweg vom Bahnhof am Schloss vorbei zum Museum) oder mit der Straßenbahn (Linie 18, ca. 10 min Fussweg zum Museum) erreichbar. Parken ist möglich z.B. in der Sinn-Tiefgarage (früher Kaufhof), 5 min vom Museum weg.
Voranmeldung erforderlich ! Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt.
Anmeldung unter: denkmalvereinbonn@t-online.de
Wann? Am Samstag, 13. Juni 2026, 14:00 Uhr
Wo? „Museum für Alltagsgeschichte“
Kempishofstraße 15, 50321 Brühl
Der Eintritt pro Person kostet 3 Euro.
26. Mai 2026 Stroofkolleg: Ob Frauen ins Bild passen
StroofKOLLEG Mai 2026
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e.V. lädt herzlich ein:
„Ob Frauen ins Bild passen – … ist nur eine Frage des Rahmens“ nach Julia Franke *
Vortrag von Dr. Elisabeth Rolffs
Der Vortrag stellt Beueler Frauen im 19. Jahrhundert vor – Stiftsdamen, im Bergbau und in der Landwirtschaft arbeitende Frauen, Wäscherinnen (in Familienbetrieben oder auch als Inhaberinnen), Frauen in Frauenvereinen (Damenkomitees), Arbeiterinnen in der Jutespinnerei, Persönlichkeiten wie Johanna Kinkel – verbunden mit der Frage nach deren Sichtbarkeit, nach Frauensolidarität oder bereits Emanzipation …
Dienstag, 26. Mai 2026, 18:00 Uhr
Bürgermeister-Stroof-Haus, Adelheidisstr. 3
Beschränktes Platzangebot!
Der Eintritt ist frei; um Spenden für die Vereinszwecke wird gebeten.
Zum Ausklang lädt der Denkmal- und Geschichtsverein wie üblich „auf ein Glas Wein“ ein.
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*nach Julia Franke „Und schaute zum Fenster hinaus“ 1998, Titelmotivgestaltung von Anne Jüssen, Titel zu „Beiträge zum Bonner Frauenliteraturwettbewerb 1998″
12. Mai 2026 Stroof JOUR FIXE
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e.V. lädt
herzlich ein zum Stroof JOUR FIXE
Sehr geehrte Mitglieder des Vereins,
wir haben in der letzten Woche unser Jubiläum in drei sehr schönen Veranstaltungen gefeiert. Für Ihren Besuch und Ihr Interesse möchten wir uns bedanken.
Nun hat uns der Alltag wieder – und wir möchten in einem Stroof JOUR FIXE neue Projekte besprechen, die in Bälde anstehen. Möchten auch Sie sich bei uns im Verein oder im Museum engagieren oder Ideen einbringen? Dann kommen Sie doch einmal vorbei.
Wir treffen uns am 12. Mai 2026 ab 19 Uhr im Museum Bürgermeister-Stroof-Haus in Vilich zu einer lockeren Plauderrunde.
Für Getränke ist gesorgt, wer möchte, kann auch eine Kleinigkeit zu essen mitbringen.
April 2026: Einladung zur 50-Jahr-Feier
HERZLICHE EINLADUNG
Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Mitglieder!
Unser Verein ist 50 Jahre alt geworden. Mit vielerlei Initiativen und Aktionen hat er sich in dieser langen Zeit dem Erhalt unseres kulturellen Erbes gewidmet, unseren Denkmälern und unserer Geschichte. Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie an und handelt. An diese Erfolgsgeschichte wollen wir jetzt mit mehreren Veranstaltungen erinnern.
Sonntag, 19. April 2026, Vilich, 14.00 Uhr
Empfang im Bürgermeister-Stroof-Haus
- Eröffnung der Ausstellung „50 Jahre Sichtbarkeit unseres Schaffens“
- Enthüllung von Denkmaltafeln im benachbarten Stiftsbezirk
Donnerstag, 23. April 2026, Beuel, 18.00 Uhr
Festakt im Rathaus, Großer Saal
- Begrüßung
Georg Divossen, Vorsitzender - Grußwort
Guido Déus, Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn - Laudatio
Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, Düsseldorf - Rückblick
Carl J. Bachem, Vorstand 1980 – 2025 Denkmalschutz und Ehrenamt, Impulsvortrag
Dr. Simon Geissler, Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Sekt-Empfang im Foyer
Saxophon-Ensemble „Saxophonia“ Ludwig-van-Beethoven-Musikschule Bonn
Anmeldung erbeten unter denkmalverein-bonn@t-online.de
Sonntag, 26. April 2026, 16.00 Uhr
Vilich, Bürgermeister-Stroof-Haus
- Vortrag: Begegnung mit der Geschichte des Vereins
Carl J. Bachem, Vorstand 1980 – 2025, zieht Bilanz
Wir möchten gerne mit Ihnen feiern! Seien Sie zu allen Veranstaltungen herzlich willkommen! Gerne auch Ihre Freunde und Nachbarn!
31. März 2026 Stroofkolleg: Ernst von Schiller – Schillers zweiter Sohn
StroofKOLLEG März 2026
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e.V. lädt herzlich ein:
Ernst von Schiller – Schillers zweiter Sohn
Vortrag von Ingrid Rufflar
Am Dienstag, 31. März 2026 um 18:00 Uhr
Achtung neuer Veranstaltungsort: Kelterhaus des Stiftes Vilich, Adelheidisstr. 10
Friedrich Schiller (1759 – 1805) hatte vier Kinder, Sohn Ernst war der Zweitgeborene (1796). Er studierte in Jena und Heidelberg Jura, alte Sprachen, Philosophie und Biologie. 1819 wurde er Assessor am Kreisgericht in Köln. 1823 heiratete er die verwitwete Schwester des Vilicher Bürgermeisters Gabriel von Pfingsten, Maria Magdalena von Pfingsten, verw. v. Mastiaux und verkehrte seitdem regelmäßig im ehemaligen Schevasteshof in Vilich. 1835 wurde er Appellationsgerichtsrat am Rheinischen Appellationsgericht. Er litt – wie sein Vater – unter Lungentuberkulose und starb am 29. Mai 1841 im Schevasteshof. Auf dem alten Friedhof in Bonn wurde er im Grab seiner Mutter beigesetzt.
Ingrid Rufflar studierte in Würzburg Germanistik, Geschichte, Politik und Kunstgeschichte. Im Schuldienst lag ihr Schwerpunkt auf historischer Pädagogik. Sie ist Mitglied der Goethe- und der Schillergesellschaft und lebt seit 2018 in Bonn.
Der Eintritt ist frei.
Safe the Date:
Vom 19. bis 26. April 2026 feiern wir unser 50jähriges Vereinsbestehen. Insbesondere zum Festakt am 23. April 2026 um 18 Uhr im Rathaus Beuel laden wir Sie herzlich ein.
Im Anhang finden Sie noch weitere Veranstaltungshinweise.
Buchvorstellung am 25. März um 17 Uhr im Pfarrheim der Christ-König-Kirche in Holzlar
100 Jahre Stangiers Weiher in Kohlkaul – Familien- und Ortsgeschichte(n)
Buchvorstellung Christoph Rauscher
Bonner (Ohn-)Macht
Stadtgeschichtliches Symposium am 26. März 2026
Bonn, Haus der Bildung
Mülheimer Platz 1
Stabat mater am Sonntag, 29. März um 16 Uhr in der Pfarrkirche Hl. Kreuz in Limperich
8. März 2026: StroofKINO Beuel Mitte und wie es früher einmal war
StroofKINO März 2026
Beuel, und wie es früher einmal war
Geschichten, Verzällche und viele Ansichten aus dem alten Beuel
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e.V. lädt herzlich am Sonntag, dem 8. März 2026 um 16:00 Uhr zur Filmvorführung „Beuel Mitte und wie es früher einmal war“ ein.
ACHTUNG: Die Veranstaltung findet diesmal im Pfarrsaal von St. Josef in Beuel, Johann-Link-Str. 8 statt.
Die Entwicklung Beuels vom Fischerdorf zum Wäschereidorf, zur eigenständigen Industriestadt und zum heutigen Stadtbezirk verlief rasant und dauerte eigentlich kaum mehr als 120 Jahre. Wie hat sich Beuel verändert, wie sah es früher aus, und sind heute noch Spuren des dörflichen oder früh-städtischen Beuels zu entdecken?
Mehr als 50 Beuelerinnen und Beueler kommen in diesem Film zu Wort und erzählen oft Geschichten, die sich in keinem Buch finden lassen. Wissen Sie noch, wo Schnitzlers Berg oder „et Jillesse Sandloch“ lagen? Was ist „Muchewasser“, oder warum waren die Leute, die „hinge de Bahn“ wohnten, in Beuel Mitte eher unbeliebt? Es geht um das Dreiecksloch, um „Vogts Berjelche“ oder „de Fuuljass (=Johannesstrasse)“, ums Carillon, das Bröltal-Bähnchen oder die Anekdote vom Russenei und, und, und. Viele Geschichten und Anekdoten, Humorvolles und Erstaunliches – und mehr als 200 historische Ansichten erwarten Sie in diesem Film.
Wir freuen uns auf Sie alle! Seien Sie herzlich willkommen! Der Eintritt ist frei. Spenden sind jederzeit willkommen.
24. Februar 2026 Stroofkolleg: Hexenverfolgung im Rheinland
StroofKolleg im Februar 2026
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e. V. lädt zum StroofKolleg ein am Dienstag, dem 24. Februar 2026 um 18:00 Uhr im Bürgermeister-Stroof-Haus Adelheidisstr. 3 in Bonn-Vilich.
Vortrag von Dr. Thomas Becker
Franz Buirmann und die Hexenverfolgung an Rhein und Sieg
Im 16. und 17. Jahrhundert wurde Europa von einem erschreckenden Phänomen heimgesucht, das man als Hexenverfolgung bezeichnet. Zu den Regionen mit einer hohen Verfolgungsdichte gehören die Eifel und das Rheinland.
Die schlimmste Phase der Hexenverfolgungen zwischen Bonn und Siegburg begann mit dem Jahr 1628. In den Zentren dieser Verfolgung, ob nun in Bonn, Rheinbach, Meckenheim, dem Drachenfelser Ländchen, Schwarzrheindorf oder Siegburg, taucht immer wieder ein Name auf: Franz Buirmann, Doktor beider Rechte, Schöffe am kurkölnischen Appellationsgericht in Bonn und Fachmann für Hexenprozesse. Trotz seines umfangreichen Wirkens, dem mehr als 100 Menschen zum Opfer fielen, gibt es nur wenige Zeugnisse über diesen Mann und seine Tätigkeit. Der Vortrag bemüht sich trotzdem darum, ein Bild der Hexenverfolgung zwischen Rhein und Sieg und der Einflussnahme dieses Juristen darauf zu zeichnen.
Dr. Thomas Becker ist ehemaliger Dozent für rheinische Landesgeschichte und Archivdirektor a.D. der Universität Bonn.
Die Veranstaltung ist kostenlos, wir bitten aber um eine Spende für den Verein.
Außerdem möchten wir Sie auf eine Neuerung auf unserer Homepage „www.denkmalverein-bonn.de“ hinweisen: Unter dem Menüpunkt „Aktuelles“ werden die aktuellen Meldungen des Vereins zu Themen der Denkmalpflege und der Geschichtsvermittlung anzeigt, wie wir sie auch in den Sozialen Medien Facebook und Instagram veröffentlichen.
5. Februar 2026 Kolloquium zum Adelheidisfest
Zum 875. Weihejubiläum der Doppelkapelle Schwarzrheindorf
Ein Kolloquium zum Gedenktag der Hl. Adelheid von Vilich
Donnerstag, den 5. Februar 2025, 17:00 – 20:00 Uhr
St. Maria und St. Clemens, Schwarzrheindorf, Unterkirche, Dixstraße 41, 53225 Bonn
Dr. des. Johanna Beutner, „Hoch im Westen. Überlegung zur Typologie und baulichen Ausführung rheinischer Frauenchöre im Hochmittelalter“
Prof. Dr. Michael Konkel, „Der Ezechielzyklus von Schwarzrheindorf (12. Jh.): Versöhnung von Juden und Christen oder antisemitisches Stereotyp?“
Dr. Hanna Christine Jacobs, „Licht und Schatten in der Schwarzrheindorfer Doppelkapelle“
Einladung 1.-8. Februar 2026 Adelheidisfest in Vilich
1000 jahre
ADELHEID
die frau.
die heilige.
Unter dieser Überschrift findet vom 1. bis 8. Februar in Bonn-Vilich das Adelheidisfest statt. Nähere Informationen auf: www.katholisch-an-rhein-und-
27. Januar 2026: StroofKolleg Bergische Truppen in Spanien 1808 – 1813
StroofKolleg im Januar 2026
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e. V. lädt zum StroofKolleg ein am Dienstag, 27. Januar 2026 um 18:00 Uhr im Bürgermeister-Stroof-Haus Adelheidisstr. 3 in Bonn-Vilich
Dr. Thomas Hemmann:
Bergische Truppen in Spanien 1808 – 1813
Der Vortrag beschäftigt sich mit dem Großherzogtum Berg (zu dem das heutige Bonn-Vilich inklusive des Bürgermeister-Stroof-Hauses gehörte) und den Truppenstellungen des Großherzogtums für Napoleons Eroberungskriege.
Das Großherzogtum Berg (1806 – 1813) war als napoleonischer Satellitenstaat zur Heerfolge gezwungen und Mitglied des von Napoleon gegründeten Rheinbunds. Am Beispiel der Entsendung bergischer Truppen nach Spanien 1808 – 1813 wird illustriert, welcher Art diese Heerfolge war. Am Fall der Belagerung der katalanischen Festung Gerona 1809 wird aufgezeigt, wie verlustreich diese Kämpfe verliefen.
Beachten Sie bitte unser beschränktes Platzangebot.
Der Eintritt ist frei; um Spenden für Vereinszwecke wird gebeten.
Bild: Cesar Alvarez Dumont Gironas grosser Tag 19. September 1809
Neujahrsgrüße und Stroofkino am 11. Januar 2026
Neujahrsgrüße und Newsletter
Sehr geehrte Mitglieder des Denkmal- und Geschichtsvereins Bonn-Rechtsrheinisch!
Wir wünschen Ihnen ein frohes und hoffentlich friedliches neues Jahr 2026. Auch in diesem Jahr erwartet Sie ein interessantes Veranstaltungsprogramm – und wir fangen gleich im Januar an mit unserem StroofKino – siehe unten.
Wir haben noch eine andere Neuigkeit: Ab sofort finden Sie uns auch auf Instagram (denkmalverein.bonn) und Facebook (@denkmalverein-bonn).
Hier die Links zu den beiden Kanälen:
Instagramseite denkmalverein.bonn
https://www.instagram.com/denkmalverein.bonn/
Facebookseite Denkmalverein-bonn
https://www.facebook.com/profile.php?id=61585436893402
StroofKino Januar 2026
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e.V. lädt herzlich ein:
Filmvorführung am 11. Januar 2026 um 16:00 Uhr im Bürgermeister-Stroof-Haus, Adelheidisstraße 3 in Vilich
„Das gemütliche alte Bonn“
Wir machen in diesem Film von Georg Renard einen unterhaltsamen Rundgang durch das alte Vorkriegs-Bonn, zeigen viele historische Fotos und erzählen zahlreiche Anekdoten und schichten. Erleben Sie mit, wie sich das gemütliche Bonn verändert hat.
Die Veranstaltung ist kostenlos, wir bitten aber um eine Spende für den Verein. Bitte beachten Sie unser begrenztes Platzangebot.
14. Dezember 2025: StroofKino Rheinische Mundart – Bönnsche Tön
StroofKino Dezember 2025
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e.V. lädt herzlich am 14. Dezember 2025 um 16:00 Uhr im Bürgermeister Stroof Haus, Adelheidisstraße 3, Beuel-Vilich zur Filmvorführung ein
Rheinische Mundart – Bönnsche Tön
Et Jehöösch – un alles dröm eröm
Die Farbigkeit und Vielfalt der Rheinischen Mundart zeigt sich auch im sprachlichen Umgang des Rheinländers mit seinen eigenen vier Wänden. Er sagt zu seiner Wohnung oder seinem Haus liebevoll sein “Jehöösch”, egal ob es groß ist oder klein. Und wenn es besonders klein zugeht, dann spricht der Rheinländer vom Kotten, Kruffes oder Kauh. Ein großer häßlicher Klotz dagegen heißt im Rheinland einfach “Mietskasern”.
Im Film “Et Jehöösch – un alles dröm eröm” zeigen wir in Spielsequenzen – dargestellt von Liesel Lorscheidt und Heinz Linden – den Alltag im Schlafzimmer, in der Küche, der guten Stube oder auf dem Plumpsklo – und das op joot rheinisch.
Da geht es um die Futzkuhl (=Bett) oder das Tröönche (=Nachttopf), den Nickel-Ovve (=Herd) oder die Bottekiirn (=Buttermaschine), um die Joode Stuff (=das gute Zimmer) mit dem Kanapee, den Flur mit Treppe und Trallije (=senkrechte Stäbe im Treppengeländer), die Löhv (=Speicher) oder das Hetzhüüsje auf dem Hof (=Abtritt). Und es wird auch gezeigt, was passiert, wenn die Grube unter dem Plumpsklo mal voll ist und der “Addel” aufs Feld gefahren werden muß….
Viele Bonner und Beueler erzählen, erklären und erinnern sich in schönstem rheinischen Platt. Den ein oder anderen zum Thema passenden rheinischen Witz gibt’s auch noch präsentiert.
Moderiert wird der Film von Karl Friedrich Schleier (dem einstigen Nachtwächter von Bonn). Der gesamte Film ist außerdem hochdeutsch untertitelt.
Die Veranstaltung ist kostenlos, wir bitten aber um eine Spende für den Verein. Bitte beachten Sie unser begrenztes Platzangebot.
25. November 2025: Stroofkolleg Was ist eine historische Fischerei-Bruderschaft?
StroofKolleg im November 2025
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e. V. lädt zum StroofKolleg ein am Dienstag, 25. November 2025 um 18:00 Uhr im Bürgermeister-Stroof-Haus Adelheidisstr. 3 in Bonn-Vilich
Was ist eine historische Fischerei-Bruderschaft?
Vortrag von Markus Engels über die Fischerei-Bruderschaft zu Bergheim an der Sieg
Der Geschäftsführer der Fischerei-Bruderschaft zu Bergheim an der Sieg, Markus Engels, stellt
in seinem Vortrag die Bruderschaft vor, erklärt, wie sie organisiert ist und wie sie mit Beuel,
insbesondere aber mit Vilich verbunden ist.
Die Fischerei-Bruderschaft Bergheim ist die älteste zunftähnliche Vereinigung Deutschlands,
deren Wurzeln bis ins Jahr 987 zurückreichen. Die Zuhörer erfahren, wie die Bruderschaft historisch gewachsen ist, wie die Tradition über Generationen hinweg weitergegeben wurde und wie sich ihre Aktivitäten im Laufe der Zeit verändert haben. Auch geht es um die Rolle zum Schutz und der nachhaltigen Nutzung der Fischbestände in der Sieg.
Beachten Sie bitte unser beschränktes Platzangebot.
Zum Ausklang erfolgt die Einladung „auf ein Glas Wein“.
Der Eintritt ist frei; um Spenden für Vereinszwecke wird gebeten.
9. November 2025: Ausstellungseröffnung Postalia
Einladung zur Ausstellungseröffnung Postalia
Sonntag, 9. November 2025 um 16 Uhr im
Bürgermeister-Stroof-Haus, Adelheidistr. 3 in Vilich
Das Postwesen zu Zeiten des Leonhard Stroof (1757-1825)
Postalia-Ausstellung von Marco Müller vom 9. November 2025 bis 31. Januar 2026
In der Amtszeit des ersten Bürgermeisters der Mairie Vilich, Leonhard Stroof von 1809-1825, war ein flächendeckendes Postwesen, wie wir es heute kennen, noch nicht ausgeprägt. Ab dem 16. Jahrhundert übernahm das Haus Thurn und Taxis das kaiserliche Postwesen in Form eines reinen Linienverkehr zwischen größeren Stationsorten. Das aus dem Mittelalter bestehende Kurier- und Botenwesen hielt sich aber noch bis Mitte des 19. Jahrhunderts.
Vilich und Beuel berührten bis 1803 k e i n e dieser sogenannten Postlinien direkt.
Ab dem 15. Januar 1803 war in Beuel eine Thurn und Taxis’sche Poststation (Grenzpost-Halterei) eingerichtet worden. Mit dem Postvertrag zwischen Nassau-Usingen und Thurn und Taxis vom 6. Januar 1804 wurde Beuel Teil der neuen rechtsrheinischen Postlinie Deutz-Beuel-Linz-Neuwied. Viele Bonner gaben sodann ihre Post auf der rechten Rheinseite auf, um der linksrheinischen französischen Zensur und dem höheren Auslandsporto zu entgehen.
Am 7. März 1809 wurde die Munizipalität Vilich gegründet und Leonhard Stroof ihr erster Bürgermeister. Die Poststation blieb allerdings in Beuel bestehen, gehörte jetzt zur Bergischen Post (1806-1813) und stellte ab dem 1. Dezember 1813 – nach dem Rückzug der Franzosen – zunächst wieder eine Thurn und Taxis’sche Poststation dar, bis Preußen mit Wirkung vom 1. Juli 1816 die Posthoheit übernahm. Der Vilicher Bürgermeister Stroof musste also weiterhin Boten nach Beuel schicken, wenn er seine Berichte an die vorgesetzten Stellen zur Post geben musste.
Fünf Epochen prägten nicht nur das Leben von Leonhard Stroof, sondern auch das Postwesen in Beuel. In der Ausstellung im Bürgermeister-Stroof-Haus werden Postalia der jeweiligen Epoche mit zeithistorischem Kontext erstmalig in dieser Form der Öffentlichkeit präsentiert.
Der Eintritt ist frei, Spenden für die Vereinsarbeit sind gerne gesehen.
Foto: Brief von Vilich nach Köln vom 02.03.1812 mit dem Stempel „R 1 BEUEL“ und dem Siegel der Munizipalität Vilich mit dem Namenszug „N“ für Napoléon als Regent des Großherzogtums Berg.
28. Oktober 2025: Stroofkolleg Lord Byron, der Rhein und der Drachenfels
StroofKolleg im Oktober 2025
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e. V. lädt zum StroofKolleg ein am Dienstag, 28. Oktober 2025, 18:00 Uhr im Bürgermeister-Stroof-Haus Adelheidisstr. 3 in Bonn-Vilich
Lord Byron, der Rhein und der Drachenfels
Vortrag von Elmar Scheuren
Der englische Dichter Lord George Gordon Noel, 6. Lord Byron (1788-1824) zählte zu den
schillernden Persönlichkeiten seiner Zeit. Seine Versdichtungen und -erzählungen genossen
europaweite Popularität. Vor allem deren intensive Emotionalität und Melancholie trafen den
Geschmack der Zeit. Dabei hatte der Autor nebenbei – im wahrsten Sinne im Vorüberfahren – mit einem vierstrophigen Gedicht auch dem Drachenfels ein literarisches Denkmal gesetzt, das jahrzehntelang dessen weit überregionale Bekanntheit beflügelte.
Nicht nur seine Werke, sondern auch das bewegte Leben des englischen Lords lieferte reichlichen Stoff für intensive gesellschaftliche Resonanz. Bereits 1816 hatte er, von Skandalen getrieben, sein Heimatland verlassen und lebte fortan überwiegend in Italien. Im Alter von nur 36 Jahren starb er in Griechenland, wo er den Freiheitskampf der Griechen unterstützen wollte. Auch diese Begleitumstände förderten die große Anteilnahme, die über Großbritannien hinaus einen regelrechten Personenkult auslöste.
Ausgehend von seiner Rhein- und Drachenfels-Rezeption und mit einem Überblick über die wichtigsten Lebensstationen Byrons will der Vortrag einen Einblick in zeitgenössische Wertvorstellungen und Modeerscheinungen geben, die trotz des großen zeitlichen Abstands bis heute fortwirken.
Beachten Sie bitte unser beschränktes Platzangebot.
Zum Ausklang erfolgt die Einladung „auf ein Glas Wein“.
Der Eintritt ist frei; um Spenden für Vereinszwecke wird gebeten.
Bildnachweis: Siebengebirgsmuseum George Gordon Noel Lord Byron (1788-1824) Frontispiz aus: The Complete Works of Lord Byron, Paris 1842
Buchvorstellung am 12. Oktober 2025
Einladung zur Buchvorstellung
Sonntag, 12. Oktober 2025 um 16:00 Uhr
im Bürgermeister-Stroof-Haus, Adelheidistr. 3 in Vilich
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e. V. gibt eigene Bücher heraus,
inzwischen schon eine stattliche Anzahl. Jetzt sind erneut zwei fertig geworden:
„Der Maler Helmut Degenhard. Eine Begegnung mit seiner Glaskunst“ 80 S.,
viele Abb. – von Helga E. Bachem-Bönsch
„An alle Volksgenossen! Jeder hört die Rede des Führers! Die Rundfunksäule in
Oberkassel“ 40 S. Abb. – von Hans Hauptstock
Sie werden am Sonntag, dem 12. Oktober 2025, um 16 Uhr im Bürgermeister-Stroof-Haus
vorgestellt. Die beiden Autoren werden dazu bebilderte Übersichten zeigen.
Die Mitglieder erhalten die Bücher kostenlos.
Der Vorstand lädt anschließend zum Umtrunk ein; seien Sie also ganz herzlich willkommen!
30. September 2025: Stroofkolleg „War Ludwig van Beethoven kein Beethoven?“
Einladung zum StroofKolleg September 2025 des Denkmal- und Geschichtsvereins Bonn-Rechtsrheinisch e. V., diesmal in der Burg Lede, An der Burg Lede 1, 53225 Bonn
War Ludwig van Beethoven kein Beethoven?
Vortrag von Theo Molberg, Dienstag, 30. September 2025, 18:00 Uhr
Ein internationales Team von DNA-Spezialisten analysierten und sequenzierten die DNA von Ludwig van Beethoven aus seinen Haaren, um daraus unter Mithilfe von Fachärzten der Bonner Uni-Klinik seine Krankheitsgeschichte und Todesursache zu rekonstruieren. Bei einem DNA-Vergleich mit heute in Belgien lebenden Namensträgern van Beethovens ergaben sich überraschenderweise Unstimmigkeiten mit Ludwigs Genealogie. Die Forscher waren verunsichert: Sind die Haare nicht von L. v. Beethoven oder ist die Sequenzierung falsch? Oder gab es in Ludwigs väterlicher Linie wirklich ein uneheliches Kind?
War Ludwig kein van Beethoven?
Der Vortrag beleuchtet die Bonner Familienverhältnisse, die Krankheitsgeschichte und Todesursache, die Herkunft und Echtheit der Haare, die DNA-Analysen und die Beweisführung für deren Richtigkeit, und geht den Fragen nach, wer das uneheliche Kind gewesen sein könnte und ob Ludwig van Beethoven selber ein Kind hatte.
Thema: War Beethoven kein Beethoven?
Prolog: Personen, Ort, Zeit, viel Bonn, viel Musik, viel Alkohol
Vorspiel: Heiligenstädter Testament, Krankheitsgeschichte, Obduktion
1. Akt: BTHVN 2020, DNA – weil man’s kann, Haarige Angelegenheit – 5 aus 8 Todesursachen
2. Akt: Y-DNA, 5 Belgier, Überraschung, Jahre entfernt
3. Akt: atDNA – halbe/halbe, Neffe Carl, 3 aus Österreich, Überraschung, die zweite
Zwischenspiel: Was nun? Wir haben ein Problem, nein zwei! Haare falsch? Kuckuck 1 und Kuckuck 2
4. Akt: mtDNA; Oma-Schwester-Tochter-Tochter-Tochter-Tochter – keine Überraschung ?
Nachspiel: Unsterbliche Geliebte, Minona – anoniM, war sie’s oder war sie’s nicht?
Epilog: Beethoven bleibt Beethoven
Zugabe: St. Johann Baptist, reger Schiffsverkehr Köln-Koblenz, gestapelt, besehen und nachgegangen
Seien Sie alle herzlich willkommen! Der Eintritt ist frei.
Gleichzeitig weisen wir auf die Ausstellung „The Air In Between Us. Thomas Rentmeister mit
Meisterschülerinnen und Meisterschülern“ der Galerie Parrotta in der Burg hin, die diesmal den Rahmen des Kollegs bildet.
Bildnachweis: Sascha_Engst-Aufstellung_Beethoven_Bild16
26. August 2025: StroofKolleg Wiederholung „Napoleon auf dem Finkenberg“
StroofKolleg im August 2025 (Wiederholung des StroofKollegs im Juli)
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e.V. lädt zum StroofKolleg ein, am Dienstag, den 26. August 2025 um 18:00 Uhr im Bürgermeister-Stroof-Haus Adelheidisstr. 3 in Vilich.
Aufgrund des großen Interesses wird die Veranstaltung innerhalb des StroofKollegs Juli 2025 wiederholt.
Was wollte Napoleon mit Bürgermeister Stroof auf dem Finkenberg?
Das ist der Titel eines Vortrags von Carl J. Bachem über die denkwürdige Begegnung des ersten Vilich/Beueler Bürgermeisters Leonhard Stroof, dessen 200. Todestag in den letzten Wochen in Vilich und Beuel mit einem Zyklus von Veranstaltungen begangen wurde.
Bonn war seit 1801 Teil der französischen Republik. Die rechte Rheinseite dagegen gehörte zum Großherzogtum Berg mit Düsseldorf als Hauptstadt. Berg war ein französischer Vasallenstaat, der gleichfalls unter der Leitung Napoleons stand. Auf einer entsprechenden Inspektionsreise, die in Düsseldorf begonnen hatte, kam Kaiser Napoleon I. am 6. November 1811 nach Bonn, um eine militärstrategische Grundsatzentscheidung zu treffen: Soll Bonn, vor allem die rechte Rheinseite, zu einer Großfestung ausgebaut werden – oder stattdessen Köln?
Ein Jahr lang hatten französische Ingenieuroffiziere detaillierte Planungen erarbeitet: Neben einer Verstärkung der Bonner Verteidigungsbauten ging es auf der Beueler Seite um ein Lager für 60.000 Mann, geschützt von einer Zitadelle auf dem Ennert und Batterien auf dem Finkenberg sowie flankiert von den aufgestauten Bachläufen des Anker- und Vilicher Bachs. Als Alternative dazu waren eigenständige Festungsbauten im überschwemmten Flussbett der Siegmündung geplant. „Morgens um 11 setzte Napoleon mit der Gierponte nach Combahn über, wo der Vilich/Beueler Bürgermeister Stroof seinen Landesherrn empfing. Gemeinsam ritten beide dann, mit großem militärischen Gefolge, auf den Finkenberg . . .“
Die militärbaulichen Planungsunterlagen hat Carl J. Bachem im Pariser Militärarchiv Château de Vincennes (Service Historique de la Défense) ausfindig gemacht; Abbildungen davon werden im Vortrag gezeigt.
Zum Ausklang lädt der Verein „auf ein Glas Wein“.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Das Platzangebot allerdings eingeschränkt.
29. Juli 2025: StroofKolleg „Napoleon auf dem Finkenberg“
StroofKolleg im Juli 2025
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e.V. lädt zum StroofKolleg ein, am Dienstag, den 29. Juli 2025 um 18:00 Uhr im Bürgermeister-Stroof-Haus Adelheidisstr. 3 in Vilich.
Was wollte Napoleon mit Bürgermeister Stroof auf dem Finkenberg?
Das ist der Titel eines Vortrags von Carl J. Bachem über die denkwürdige Begegnung des ersten Vilich/Beueler Bürgermeisters Leonhard Stroof, dessen 200. Todestag in den letzten Wochen in Vilich und Beuel mit einem Zyklus von Veranstaltungen begangen wurde.
Bonn war seit 1801 Teil der französischen Republik. Die rechte Rheinseite dagegen gehörte zum Großherzogtum Berg mit Düsseldorf als Hauptstadt. Berg war ein französischer Vasallenstaat, der gleichfalls unter der Leitung Napoleons stand. Auf einer entsprechenden Inspektionsreise, die in Düsseldorf begonnen hatte, kam Kaiser Napoleon I. am 6. November 1811 nach Bonn, um eine militärstrategische Grundsatzentscheidung zu treffen: Soll Bonn, vor allem die rechte Rheinseite, zu einer Großfestung ausgebaut werden – oder stattdessen Köln?
Ein Jahr lang hatten französische Ingenieuroffiziere detaillierte Planungen erarbeitet: Neben einer Verstärkung der Bonner Verteidigungsbauten ging es auf der Beueler Seite um ein Lager für 60.000 Mann, geschützt von einer Zitadelle auf dem Ennert und Batterien auf dem Finkenberg sowie flankiert von den aufgestauten Bachläufen des Anker- und Vilicher Bachs. Als Alternative dazu waren eigenständige Festungsbauten im überschwemmten Flussbett der Siegmündung geplant. „Morgens um 11 setzte Napoleon mit der Gierponte nach Combahn über, wo der Vilich/Beueler Bürgermeister Stroof seinen Landesherrn empfing. Gemeinsam ritten beide dann, mit großem militärischen Gefolge, auf den Finkenberg . . .“
Die militärbaulichen Planungsunterlagen hat Carl J. Bachem im Pariser Militärarchiv Château de Vincennes (Service Historique de la Défense) ausfindig gemacht; Abbildungen davon werden im Vortrag gezeigt.
Zum Ausklang lädt der Verein „auf ein Glas Wein“.
Der Eintritt ist frei, das Platzangebot allerdings eingeschränkt. Spenden sind willkommen.
Ohne Stroof nichts los – Ausstellungseröffnung am 13. Juli 2025
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e.V. lädt herzlich zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, dem 13. Juli 2025, um 16 Uhr ein
Ohne Stroof nichts los!
Oder: Was hat so ein Landbürgermeister vor 200 Jahren eigentlich gemacht?
Ausstellung des Denkmal- und Geschichtsvereins Bonn-Rechtsrheinisch zum 200. Todestag im Bürgermeister-Stroof-Haus, Adelheidisstraße 3, Bonn-Beuel-Vilich
Ausstellungseröffnung am Sonntag, dem 13. Juli 2025, um 16 Uhr
Die neue Ausstellung im Stroof-Haus stellt eine Frage, die durch glückliche Umstände besonders gut beantwortet werden kann. Es haben nämlich rund 9000 Berichte des Bürgermeister Stroof die Zeitläufte überlebt, handschriftliche Protokolle, die Stroof an seine Vorgesetzten geschrieben hat.
Diese Berichte zu lesen, ist durchaus eine Herausforderung. Denn sie wurden zwar vor Jahren von Johannes Bücher in die heute geläufige Druckschrift übertragen. Geblieben ist aber die barock-verschnörkelte Ausdrucksweise Stroofs.
Wie aber macht man aus dieser Menge an Schriftmaterial eine Ausstellung?
Der Ausstellungsmacher Georg Divossen, Vorstandsmitglied des Denkmal- und Geschichtsvereins, hat rund 100 Berichte ausgewählt, die einen breiten und interessanten (und kuriosen) Überblick über Stroofs Schaffen bieten sollen. Diese wurden zwar in der Stroofschen Diktion belassen, aber radikal gekürzt. Und sie wurden mit passendem Bildmaterial ergänzt, um so auch eine optisch interessante Ausstellung zum Schmökern und Schauen zu gestalten.
Da geht es um klassische Polizeiaufgaben (mit Bild einer altertümlichen Handschelle aus dem Bestand des Stroofhauses). Es geht um Berichte von betrunkenen Lehrern, betrügerischen Kranken, um Schmuggel von Salz und Tabak, um Mäuseplagen und ihre rigorose Bekämpfung (mit pfundweise Arsen). Es geht um desertierende Soldaten, um Hochwasser und nervige Gierpontenbetreiber, um Gaunereien auf Pützchens Markt – und: um den Mörder Moll, der seine Stiefmutter ermordete und nach stroofscher Detektivarbeit schließlich zur Freude der Beueler Bevölkerung auf der Guillotine landete.
Also: Einiges los in der Bürgermeisterei des Leonhard Stroof!
Bitte beachten: Unser Platzangebot ist begrenzt.
Die Veranstaltung ist kostenlos, wir bitten aber um eine Spende für den Verein.
Festprogramm zum 200. Todestag von Bürgermeister Leonard Stroof
Leonhard Stroof war der erste Bürgermeister der Gemeinde Vilich, der späteren Stadt Beuel. Er lebte von 1757 bis 1825 und verbrachte fast 50 Jahre seiner Lebenszeit im Staatsdienst für Vilich (Beuel).
Zunächst Lehrer und Küster, später Verwaltungsmitarbeiter, wurde er 1809 zum „Munizipaldirektor“ der 1808 von Napoleon begründeten „Munizipalität Vilich“ im französisch dominierten Großherzogtum Berg bestellt. Er hielt dieses Amt auch in der sich 1815 anschließenden preußischen Zeit bei. Sein Amts- und Wohnhaus war das heutige „Bürgermeister-Stroof-Haus“ in Vilich, in dem der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch sein Andenken pflegt. Erst mit dem dritten seiner Nachfolger, Friedrich Breuer (1891-1921), wurde die Gemeindeverwaltung von Vilich nach Beuel verlegt.
Am 19. Juni dieses Jahres ist Leonhard Stroofs 200. Todestag. Aus diesem Anlass wird es bis Ende Juli eine ganze Reihe von Gedenkveranstaltungen geben, die meisten in Vilich, auch eine Matinée der Stadt Bonn im Beueler Rathaus.
Hier das komplette Festprogramm!
27.05.2025: StroofKolleg Mai 2025 als STROOF ON TOUR
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e.V. lädt ein zum
Besuch des Brückenhofmuseums in Oberdollendorf
am Dienstag, dem 27. Mai 2025 um 18:00 Uhr
in Königswinter-Oberdollendorf, Bachstraße 93
Der Heimatverein Oberdollendorf nennt den Brückenhof das „etwas andere Museum“. Was anders ist, wollen wir in einer kleinen Exkursion erkunden.
Der Brückenhof wurde 1540 erstmalig als Rennenberger Hof urkundlich erwähnt. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde der Brückenhof als Hofanlage mit Torbau und Kelterhaus errichtet. Er war einst über eine Brücke zugänglich, als der Mühlenbach – früher hieß er Feldbach – noch in einem offenen Lauf durch die Bachstraße führte.
Die heutigen Gebäude lassen noch deutlich die charakteristischen Formen eines früher sogenannten rheinisch-fränkischen Weingutshofes erkennen, der wohl in Mischwirtschaft – Weinbau und Feldwirtschaft – betrieben wurde.
Das Museum wurde 1991 eröffnet. Heute gehören zur Dauerausstellung eine Kücheneinrichtung des frühen 20. Jahrhunderts und eine komplett eingerichtete Schuhmacherwerkstatt. Im Dachgeschoss findet der Besucher die ,,Modellanlage Weilberg“, die den Verlauf der Heisterbacher Talbahn „lebendig“ werden lässt. Zusätzlich sind Exponate zu den Themen Steinmetz, Steinbruch, Schreiner, Zimmermann und Küfer ausgestellt.
Die aktuelle Sonderausstellung: „Die Freihöfe von Oberdollendorf“ dokumentiert die Entstehung des Ortes.
Für den kostenfreien Besuch des Brückenhofmuseums am 27. Mai 2025 um 18 Uhr nutzen Sie bitte den öffentlichen Nahverkehr, Linie 66. Parkplätze können in den umliegenden Straßen gefunden werden. Leider sind dienstags alle Weinhäuser in ODD geschlossen. Ob wir nach dem Besuch z.B. nach Niederdollendorf zum „Weinhaus am Rhein“ ausweichen, entscheiden wir vor Ort.
11.05.2025: StroofKINO „Die besten Bonner Jahre – Beethoven und die Aufklärung am Rhein“
StroofKINO Mai 2025
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e.V. lädt herzlich zum
StroofKINO am 11. Mai 2025 ein.
„Die besten Bonner Jahre – Beethoven und die Aufklärung am Rhein“
Ein Film von Georg Divossen
55 min Laufzeit
Den Filmemacher Georg Divossen interessiert das Bonn des Kurfürsten Max Franz. Dessen Begeisterung für die Ideale der Aufklärung brachte Bonn zu einer letzten kulturellen und politischen Blüte. In dieser Zeit wuchs Ludwig van Beethoven auf, und Divossen hat mit 14 Darstellerinnen und Darstellern Szenen aus dem Bonn der Zeit Beethovens nachempfunden.
Eine neue gebildete Mittelschicht diskutierte in den Salons Ideen der Gleichheit, Toleranz
und freien Entfaltung der Persönlichkeit – und gerade diese Forderungen nach Freiheit und politischer Gleichberechtigung prägten Ludwig für sein gesamtes Leben. Doch die Gleichheit galt eben nicht für alle. Frauen konnten kaum von aufklärerischen Visionen profitieren, und dem dritten Stand ging es weiterhin schlecht.
Uns als Denkmal- und Geschichtsverein, der das Erbe Leonhard Stroofs pflegt, interessiert
Beethoven natürlich noch aus einem anderen Grund: Beethoven hat in der Vilicher Kirche
auf der Orgel gespielt. Und wer hat ihm die Kirche aufgeschlossen? Kein Geringerer als der Küster – und das war damals, bevor er Bürgermeister wurde, Leonhard Stroof.
Filmvorführung anläßlich unserer Veranstaltungsreihe StroofKINO am 11. Mai 2025, um
15.30 Uhr und um 17 Uhr. Bitte beachten Sie unser begrenztes Platzangebot.
Bürgermeister Stroof Haus, Adelheidisstraße 3, Bonn Beuel-Vilich
Der Eintritt ist frei, Spenden für die Vereinsarbeit sind willkommen.
29.04.2025: StroofKOLLEG „Ein Schnelldurchlauf durch Beuels Geschichte“
StroofKolleg April 2025
Der Denkmal- und Geschichtsvereins Bonn-Rechtsrheinisch e.V. lädt zum StroofKolleg ein am
Dienstag, den 29. April 2025 um 18:00 Uhr
im Bürgermeister-Stroof-Haus in Vilich, Adelheidisstr. 3
Ein Schnelldurchlauf durch Beuels Geschichte
Fragestunde mit Carl J. Bachem
Waren die Oberkasseler Eiszeitmenschen unsere ersten Bewohner? Wer hat bei der Beueler Römerschlacht gesiegt? Wie alt sind eigentlich unsere Dörfer? Haben dort die Merowinger gewohnt, von denen in den letzten 20 Jahren über 1000 Grabstätten aufgefunden wurden? Wo übernachtete der König, als er 921 zu Besuch bei uns war, um einen europäischen Friedensvertrag zu schließen? Ist Vilichs Kloster wirklich älter als die von Siegburg und Heisterbach? Warum der Name Kaiser-Konrad-Straße? Liegt bei
uns wirklich ein deutscher Reichskanzler begraben? Warum war Napoleon auf dem Finken- und nicht auf dem Venusberg?
Wie erklärt es sich, dass die Bergheimer Fischer seit 1000 Jahren in Adelheids „Pützchen“ angeln dürfen? Hat Beethoven in Vilich die Orgel gespielt? Warum ist Oberkassel der Geburtsort von Gottfried Kinkel, und warum musste Heinrich Heine zu Bürgermeister Stroof nach Vilich kommen? Warum liegt Bonns jüdischer Friedhof in Beuel und ein evangelischer Pfarrfriedhof in Holzlar?
Wieso fängt die Bonner Industriegeschichte rechtsrheinisch an? Waren die Beueler „Wiever“ fromme Frauen? Hat unsere Schillerstraße einen anderen Namensträger als alle Schillerstraßen in der Welt?
Warum hat Geislar keine Schule und Ramersdorf keine Kirche? Entspricht die Bröckemännchen-Story eigentlich der Wahrheit? Wieso ist im Beueler Wappen ein Stern zu wenig? Warum wird die Beueler Seite von den Bonnern „schääl“ angesehen . . . und dennoch geliebt?
Solche Fragen und alle denkbaren mehr sollen im nächsten StroofKolleg des Denkmal- und Geschichtsvereins Bonn-Rechtsrheinisch ihre Antwort finden. Dort wird der Vereinsvorsitzende Carl J. Bachem in einem Schnelldurchlauf die Geschichte des rechtsrheinischen Bonn behandeln – und dabei auf alle Fragen aus dem Auditorium eingehen. „Was ich schon immer wissen wollte . . . “ Kein akademischer
Vortrag, sondern Historie für Jedermann. Ein buntes Mosaik von Beueler Geschichtsthemen, Einzelaspekte im größeren Zusammenhang gesehen.
Das StroofKolleg ist wie immer am letzten Dienstag im Monat, also am kommenden Dienstag, dem 29. April 2025, um 18.00 Uhr, im Bürgermeister-Stroof-Haus in Vilich.
Jedermann ist eingeladen, seine Fragen loszuwerden.
Der Eintritt ist frei; Spenden für die Vereinsarbeit sind willkommen.
Im Anschluss lädt der Verein wie üblich auf ein Glas Wein.
13.04.2025: StroofKINO „Drinnen Gemütlichkeit, draußen nur Kännchen!“
StroofKINO April 2025
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e.V. lädt herzlich zum
StroofKINO April 2025 ein.
„Drinnen Gemütlichkeit, draußen nur Kännchen!“
Ein Film von Filmemacher Georg Divossen
Vorführung im Rahmen des STROOF-Kinos im Bürgermeister-Stroof-Haus, Adelheidisstraße 3, Beuel-Vilich
Am 13. April 2025 jeweils um 15:30 Uhr und um 17:00 Uhr – Eintritt frei
„Drinnen Gemütlichkeit, draußen nur Kännchen!“, heißt der Film des Bonner
Filmemacher Georg Divossen, der dann – vor Jahren – im Laufe der Dreharbeiten
auch die Idee zur gleichnamigen und extrem erfolgreichen Ausstellung im
Stadtmuseum Bonn entwickelte.
Es geht um mehr als 170 Jahre Bonner Café-Kultur.
Das Bonner Konditorenhandwerk dagegen ist viel älter. Bonn war die
Residenzstadt der Kölner Kurfürsten, und diese waren die ersten, die sich solch
exotische Produkte wie Kaffee, Kakao, Tee, aber auch Mandeln, Zucker, Zitronen
oder Pommeranzen leisten konnten. 1760 war Giacomo Casanova in Bonn, und
sein Gastgeber, der Kurfürst Clemens August, ließ ihm zum Frühstück Zuckerzeug
und süßes Gebäck servieren.
1793 öffnete dann das erste Kaffeehaus in Bonn. Im Vergleich zu anderen Städten
war Bonn mit seinem ersten Kaffeehaus recht spät, in Instanbul gab es um 1570
schon mehr als 600 Kaffeehäuser.
Kaffeehäuser waren die Domäne der Männer, die sich dort nicht nur zum Kaffee,
sondern auch zum Gespräch trafen. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts entstand in
Bonn das erste Café, wie wir es heute kennen – und erstmal konnten nun auch
Frauen alleine und in aller Öffentlichkeit ausgehen, ohne ihren guten Ruf aufs
Spiel zu setzen.
Bonn galt in der Kaiserzeit als Beamten- und Penionärsstadt mit einem
dementsprechend betuchten Publikum. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zählte man fast 70 Cafés alleine in der Bonner Innenstadt, oft drei, vier oder fünf auf einer Straße und in unmittelbarer Nachbarschaft.
Gehandelt wurde der Kaffee in Kolonialwarenläden. Die Patentante Ludwig van
Beethovens betrieb einen solchen Laden, und durch sie dürfte Ludwig den Kaffee
kennen und schätzen gelernt haben. In einer Bleistiftnotiz beschreibt er sogar
ausführlich die Funktionsweise seiner eigenen Kaffeemaschine und erklärt eine
Menge von 60 Kaffeebohnen pro Tasse als notwendig.
Bonner Zeitzeugen erinnern sich in dem Film von Georg Divossen geradezu
liebevoll an die Namen jener längst vergangenen Café-Institutionen wie etwa dem
Café Krimmling, dem Café Dahmen oder dem Café Rittershaus. Im Film erzählen
sie zahlreiche Anekdoten und berichten von prominenten Gästen, etwa von
Ludwig Erhardt und seinem Faible für Nougat- und Marzipanpralinen, oder die
Geschichte der sparsamen Frau Lübke. Helmut Kohl, Willy Brandt oder Curt
Jürgens waren berühmte Gäste der Bonner Cafés.
Bitte beachten: Unser Platzangebot ist begrenzt.
Die Veranstaltung ist kostenlos, wir bitten aber um eine Spende für den Verein.
März Anno 1945: Das Kriegsende im rechtsrheinischen Bonn
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch hat mit dem Heft Nr. 6 im Jahr 2005 Zeitzeugenberichte zum Kriegsende im rechtsrheinischen Bonn nach 60 Jahren herausgegeben. Dieses Gemeinschaftswerk möge auch nach nunmehr 80 Jahren ein Beitrag gegen das Vergessen sein, gibt es doch die Geschehnisse im März 1945 in Oberkassel, Vilich, Pützchen und Bechlinghoven, Vilich-Müldorf und Schwarzrheindorf, Ramersdorf und Küdinghoven, Geislar wie auch in Holzlar und Roleber anhand von persönlichen Erlebnissen wieder.
Vereinsedition „Beiträge zu Denkmal und Geschichte im Rechtsrheinischen Bonn“
Klassisches Buchformat, orangefarbiger Serien-Einband, kartoniert.
Alle Bände dieser Reihe kosten einheitlich je 9,50 Euro.
Zu erwerben im Bürgermeister-Stroof-Haus, Adelheidisstraße 3, 53225 Bonn-Vilich
Heft 6
Das Kriegsende im rechtsrheinischen Bonn
Zeitzeugenberichte nach 60 Jahren
Carl J. Bachem und Hans P. Müller (Hrsg.) – mit Beiträgen von H. Vogt und R. Schlette
2005. 2. Aufl. 2005, 192 Seiten, 65 Abbildungen – ISBN 3-00-016223-2
09.03.2025: StroofKINO „Die Industrie-Pioniere Bleibtreu und der Kohlebergbau bei Beuel“
StroofKINO März 2025
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e.V. lädt herzlich zum
StroofKINO März 2025 ein.
„Die Industrie-Pioniere Bleibtreu und der Kohlebergbau bei Beuel“
Auf den Spuren der Alaun-Industrie auf Ennert und Hardt
Ein Film von Georg Divossen
Vorführung im Rahmen des STROOF-Kinos im Bürgermeister-Stroof-Haus, Adelheidisstraße 3, Beuel-Vilich
9. März 2025 um 16 Uhr – Eintritt frei
Beuel war – anders als Bonn – schon früh durch seine Industrie geprägt, doch wussten Sie, dass die Ursprünge bis in die Anfänge des 19. Jahrhunderts zurückreichen – in eine Zeit, als es noch keine Elektrizität, keine Eisenbahn und keine Dampfmaschinen gab? Die Industrie-Pioniere Bleibtreu wollten auf dem Ennert und dem Holtorfer Plateau Braunkohle schürfen – sie fanden Alaun und bauten die größten Alaunfabriken im damaligen Preußischen Staat.
Viel ist von diesen Wurzeln der Beueler – man kann sogar sagen „Bonner“ – Industrie nicht mehr zu entdecken. Die Ruinen liegen heute teils gut versteckt mitten im Wald. Und dann sind da noch die Felder, die merkwürdige Wellen schlagen ….
Der Filmemacher Georg Divossen, der sich seit vielen Jahren mit der Bonner Stadtgeschichte befasst, ist in seinem Film auf Spurensuche gegangen, zeigt Verstecktes und Verborgenes und erzählt die Geschichte der Bleibtreus, ihres Braunkohlebergbaus und ihrer Alaunfabrikation.
Zu Wort kommen aber vor allen Dingen jene, die sich vor Ort seit Jahrzehnten mit dem Thema fachlich befassen: Horst Wolfgarten, Carl Jakob Bachem, Heinrich Gerwing, Edith Hoschützy geb. Bleibtreu, Jürgen Fuchs, Joachim Kuboth und H.P. Müller.
Der Film ist ein kurzweiliger Ausflug in die Beueler Vergangenheit und ein Streifzug über das Holtorfer Plateau und den Ennert mit dem Ziel, den Blick des Zuschauers zu schärfen für die letzten noch vorhandenen industriehistorischen Spuren mitten in der Natur.
Bitte beachten: Unser Platzangebot ist begrenzt.
Die Veranstaltung ist kostenlos, wir bitten aber um eine Spende für den Verein.
Beueler Maler Helmut Degenhard
Aufruf zum 100. Geburtstag des Beueler Malers Helmut Degenhard
Der Denkmal- und Geschichtsverein wird ein Buch über das Werk und Wirken des Beueler Malers Helmut Degenhard herausgeben.
Wer Informationen über den Künstler beisteuern möchte oder bislang unbekannte Bilder, die sich in Privatbesitz befinden, zeigen möchte, möge sich an den Verein per E-Mail an denkmalverein.bonn@t-online.de wenden oder über ☏ 0228/42 21 46 64 (Anrufbeantworter). Das Buch soll zu Ostern erscheinen.
09.02.2025: StroofKINO „Rheinische Mundart – Bönnsche Tön“
StroofKINO Februar 2025
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e.V. lädt herzlich zum
StroofKINO Februar 2025 ein.
Filmvorführung:
Rheinische Mundart – Bönnsche Tön
Do jeht de et Hötche fleje
Sonntag, 9. Februar 2025, 16:00 Uhr im Bürgermeister Stroof Haus, Adelheidisstraße 3, Beuel-Vilich
Die Rheinische Mundart – sprich unser rheinisches Platt – bereichert die Sprache ungemein. Viele Wörter sucht man im Hochdeutschen nämlich vergebens.
Nur ein Beispiel: Für die Stachelbeeren kennen die Rheinländer rund 100 verschiedene Bezeichnungen, im Bönnschen z.B. Krükele.
Wir haben in dem Film zahlreiche Alltagsbegriffe aus dem rheinischen Platt zusammengetragen, erklären diese Alltagsbegriffe in Wort und Bild, übersetzen sie und erzählen dazu auch die ein oder andere Anekdote oder einen guten Witz.
Da geht es um Plüschprumme oder Dressprümmsche, um Erbele, Bromele und Jansdruuve, um Werkzeuge wie Kaasch oder Schacherlier, natürlich um Hötche wie der Bibi oder et Kapotthötche, um Muckefuck oder französische Einsprengsel wie Trottewar oder Paraplü.
Viele Bönnsche Bürger, aber auch solche aus den anderen Ortsteilen, kommen zu Wort – und das oft in schönstem Platt.
Doch keine Angst: Auch der Nichtrheinländer oder Neubürger kann alles verstehen, denn der Film ist hochdeutsch untertitelt. Alle Begriffe werden in Bildern erklärt.
Wann: Sonntag, 9. Februar 2025, 16:00 Uhr
Wo: Bürgermeister Stroof Haus, Adelheidisstraße 3, Beuel-Vilich
Bitte beachten: Unser Platzangebot ist begrenzt.
Die Veranstaltung ist kostenlos, wir bitten aber um eine Spende für den Verein.
28.01.2025: StroofKOLLEG „Bilder und Geschichten aus dem Nachkriegs-Beuel“
StroofKolleg Januar 2025
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e.V. lädt herzlich zum StroofKolleg Januar 2025 ein. Diesmal geht es um einen Vortrag zu
Bilder und Geschichten aus dem Nachkriegs-Beuel
Foto-Vortrag von Heinz Menke, Beuel
Dienstag, 28. Januar.2025,18:00 Uhr im Pfarrheim St. Josef in Beuel
Heinz Menke, in Beuel nicht nur als Malermeister, sondern auch als erfahrener und geschichtsbewusster Fotograf bekannt, wird anhand seiner Bilder das Nachkriegs-Beuel bis in die 1960er Jahre hinein beschreiben.
Die Zeit nach dem 2. Weltkrieg war auch in Beuel geprägt vom Wiederaufbau. Dieser ging nach der Einweihung der neuen Rheinbrücke zügig voran. Beuel war von Industrieunternehmen geprägt. Im August 1952 erhielt die Gemeinde Beuel sogar die Stadtrechte, hatte ein signifikantes Wappen mit roter Gierponte und 13 gelben Sternen, die die Ortsteile symbolisierten. 1969 wurde Beuel in die Stadt Bonn eingemeindet.
Der Vortrag findet diesmal nicht im Bürgermeister-Stroof-Haus, in Vilich, sondern in Beuel statt, im Pfarrheim St. Josef, neben dem Krankenhaus.
Wo: Pfarrheim St. Josef, An St. Josef 19a / Ecke Johann-Link-Straße
Wann: Dienstag 28.1.2025 um 18 Uhr
Der Eintritt ist frei; um Spenden für die Vereinszwecke wird gebeten.
19.01.2025: Zusatztermin: StroofKINO Bonner Brücken – Beueler Bötchen
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e.V. lädt herzlich zum StroofKINO Januar 2025 ein.
Wegen der großen Nachfrage gibt es einen Zusatztermin – es geht erneut um eine Filmvorführung
Bonner Brücken – Beueler Bötchen
Vor 75 Jahren wurde die heutige Kennedybrücke feierlich eröffnet – wir erinnern an den Bau dieser Brücke mit einer reich bebilderten Ausstellung im Stroof-Haus.
Im Rahmen unserer neuen Veranstaltungsreihe StroofKINO führen wir am Sonntag, 12.Januar 2025 um 16 Uhr den Film „Bonner Brücken – Beueler Bötchen“ von Georg Divossen vor.
Was verbindet die Bonner mit den Beuelern? Wie kommt man über den Rhein? Diese Frage stellten sich vor 2000 Jahren die Römer und bauten eine der ersten Schiffsbrücken. Später gab es Fährboote, die Gierponte, und dann seit 1898 die schönste Brücke Europas aus Stein und Eisen und prächtig verziert.
Der Filmemacher Georg Divossen hat sich mit dem Bonn-Beueler-Brückenschlag beschäftigt und zahlreiche Zeitzeugen zu ihren Erlebnissen quer über den Rhein befragt. Zu sehen sind zahlreiche historische Filmaufnahmen beider Brücken, und sehr seltene Farbfilmausschnitte von 1949 von der feierlichen Eröffnung der heute sogenannten Kennedybrücke mit Konrad Adenauer und Kardinal Frings. Es gibt auch seltene Farbfilmaufnahmen von der Ausgrabung des Brückemännchens 1949, welches ja 1945 vergraben wurde, damit es nicht von den anrückenden Amerikanern als Souvenir „entführt“ wurde.
Und nicht nur die Geschichte des Brückemännchens, sondern auch die des Brückefräuchens wird erzählt.
Wann: Sonntag, 19. Januar 2025, 16:00 Uhr
Wo: Bürgermeister Stroof Haus, Adelheidisstraße 3, Beuel-Vilich
Die Veranstaltung ist kostenlos, wir bitten aber um eine Spende für den Verein.
12.01.2025: StroofKINO Bonner Brücken – Beueler Bötchen
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e.V. lädt herzlich zum StroofKINO Januar 2025 ein.
Diesmal geht es um eine Filmvorführung
Bonner Brücken – Beueler Bötchen
Vor 75 Jahren wurde die heutige Kennedybrücke feierlich eröffnet – wir erinnern an den Bau dieser Brücke mit einer reich bebilderten Ausstellung im Stroof-Haus.
Im Rahmen unserer neuen Veranstaltungsreihe StroofKINO führen wir am Sonntag, 12.Januar 2025 um 16 Uhr den Film „Bonner Brücken – Beueler Bötchen“ von Georg Divossen vor.
Was verbindet die Bonner mit den Beuelern? Wie kommt man über den Rhein? Diese Frage stellten sich vor 2000 Jahren die Römer und bauten eine der ersten Schiffsbrücken. Später gab es Fährboote, die Gierponte, und dann seit 1898 die schönste Brücke Europas aus Stein und Eisen und prächtig verziert.
Der Filmemacher Georg Divossen hat sich mit dem Bonn-Beueler-Brückenschlag beschäftigt und zahlreiche Zeitzeugen zu ihren Erlebnissen quer über den Rhein befragt. Zu sehen sind zahlreiche historische Filmaufnahmen beider Brücken, und sehr seltene Farbfilmausschnitte von 1949 von der feierlichen Eröffnung der heute sogenannten Kennedybrücke mit Konrad Adenauer und Kardinal Frings. Es gibt auch seltene Farbfilmaufnahmen von der Ausgrabung des Brückemännchens 1949, welches ja 1945 vergraben wurde, damit es nicht von den anrückenden Amerikanern als Souvenir „entführt“ wurde.
Und nicht nur die Geschichte des Brückemännchens, sondern auch die des Brückefräuchens wird erzählt.
Wann: Sonntag, 12. Januar 2025, 16:00 Uhr
Wo: Bürgermeister Stroof Haus, Adelheidisstraße 3, Beuel-Vilich
Die Veranstaltung ist kostenlos, wir bitten aber um eine Spende für den Verein.
15.12.2024: StroofKOLLEG „Weihnachtsbräuchen auf der Spur“
StroofKolleg Dezember 2024
Der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch e.V. lädt herzlich zum StroofKolleg Dezember 2024 ein. Diesmal geht es um einen Vortrag von und mit Georg Divossen:
Weihnachtsbräuchen auf der Spur
Spätestens, wenn nach den Sommerferien die ersten Spekulatius im Supermarkt auftauchen, weihnachtet es wieder heftig! Aber warum kann man in dem Spekulatius, den man isst, Tierfiguren oder Menschen erkennen?
Und wenn zu Sankt Martin die ersten Weckmänner mit ihren Tonpfeifen in den Bäckereien liegen, stellen sich die Fragen: Was soll denn eigentlich die Pfeife im Gebäck? Und warum ist der Sankt Martin ein katholischer Heiliger, die Pfeife aber protestantisch?
Warum stellen wir uns einen Weihnachtsbaum in die Wohnung? Woher kommt die Schenkerei? Was hat es mit der Gurke im Weihnachtsbaum auf sich? Wer hat den Weihnachtsmann erfunden und überhaupt: Gibt‘s das Christkind eigentlich heute noch?
Warum sagt man „Zwischen den Jahren“? Es ist eine Zeit, in der tatsächlich auch heute noch in vielen Haushalten keine Wäsche gewaschen wird!
Tatsächlich werden bis zum heutigen Tag Bräuche gepflegt, deren eigentliche Bedeutung oder Entstehung aber vielen vollkommen unbekannt sind – wie z.B. das Wäsche-Waschen-Verbot zwischen den Jahren?
Es gibt also Einiges zu klären – und das macht der Filmemacher Georg Divossen in seinem reich bebilderten Vortrag „Weihnachtsbräuchen auf der Spur“.
Wann? Am 015.12.2024, 16:00 Uhr
Wo: Bürgermeister Stroof Haus, Adelheidisstraße 3, Beuel-Vilich
Die Veranstaltung ist kostenlos, wir bitten aber um eine Spende für den Verein.










